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Tagesausfahrt vom 07.Mai 2017

Ausfahrt des RT-45 am 07.05.2017 nach Attendorn

Genau ein Jahr nach der von Thomas Langer geplanten Ausfahrt ins Münsterland, hat Thomas dieses Jahr wieder die Mühe auf sich genommen und mit Heike eine Ausfahrt ins Sauerland geplant.

Da Thomas sich auch dieses Mal als Verfechter der „artgerechten Haltung“ stark machte, war die Tour auch dieses mal auf 12 Fahrzeuge beschränkt und beinhaltete neben schönen Abschnitten zum Genießen auch den einen oder anderen Abschnitt zum zügigen Fahren (artgerechte Haltung eben für einen Sportwagen).

Unser Treffpunkt war morgens um 9.00Uhr das Waldhotel in Heiligenhaus. Hier erwartete die 10 letztendlich angetretenen Fahrerteams ein ordentliches Frühstücksbuffet. Alle konnten sich mit allerhand Leckereien stärken, um die mindestens 185 Pferdestärken für ein paar Stunden bis zum Mittagessen in Zaum halten zu können.

Neben einigen alten Hasen waren noch Franz und Brigitte Janßen zum ersten Mal mit dabei und besonders gefreut hat uns die Teilnahme von Team Langer 2 in einem 190er mit Fahrer Tobias und Copilot Jonas. Gelebte Nachwuchsarbeit im RT 45.

Kurz vor der Abfahrt gab es noch letzte Instruktionen von Thomas und den Hinweis, dass unsere Fahrzeuge durchaus hier und da mal von 0 auf 100 in 10 Sekunden beschleunigen dürfen und auch können.

Dann ging es um 10.00 Uhr endlich los. Der Wettergott war uns holt und der eine oder andere ist auch mit „ohne Dach“ gefahren.

Thomas führte uns von Heiligenhaus zunächst in Richtung Wülfrath, dann weiter über Mettmann, Haan, Solingen, Burg (ein tolles altes Fachwerkstädtchen) ,Wermelskirchen, Wipperfürth, Meinerzhagen, Kierspe, Listertalsperre (sehr schöner Streckenabschnitt entlang des Stausees) bis zu unserem ersten Etappenziel. Burg Schnellenberg in Attendorn. Die Burg Schnellenberg wurde erstmals 1222 urkundlich erwähnt und dient heute nach einer wechselvollen Geschichte als Hotel und Restaurant. Ein Besuch lohnt sich.

Das wir bis dahin so einiges an unterschiedlichen Strecken erfahren durften, von der artgerechten Haltung auf schnellen Landstraßenabschnitten bis hin zu Trecker tauglichen Feldwegen und Serpentinen durch die Sauerländer Acker- und Dorflandschaft, hat der Tour einen besonderen Charme verliehen.
Ich muss mich an dieser Stelle immer wieder fragen, wie solche zweifellos schönen und spannenden Streckenabschnitte abseits der durchaus auch recht schönen Landstraßen von unseren Tourguides ausfindig gemacht werden. An dieser Stelle schon mal ein „Chapeau“ vor dieser Sisyphusarbeit.

Letzteren und den gefürchteten Sauerländer Funklöchern geschuldet, sind wir am Ende mit zwei kleineren Fahrzeugkolonnen getrennt in der Burg Schnellenberg vorgefahren, was der Vorfreude auf unser Menü und unserer Stimmung jedoch nicht geschadet hat.

 

 

 

 

Menü. Genau. Frühstück verdaut und dann endlich lecker Mittagessen, z.B.

Kopfsalatherzen und Rucolain Kartoffel-Meerrettichdressing, Pata-Negra Schinken und Kräuter Crostini
Gefülltes Schweinefilet auf Mango-Chutney-Pfeffersauce, buntes Karottengemüse und Pilaw-Reis
Waldbeer Panna Cotta mit Ananas-Espuma
Hört sich nicht nur gut an, war auch sehr schmackhaft. Die richtige Grundlage um den zweiten Abschnitt der Tour anzugehen.

Da das vorzügliche Essen ein wenig länger dauerte als geplant, mussten wir uns etwas beeilen, um noch pünktlich zu unserer abschließenden Abendjause in Velbert anzukommen.

Wegen der gebotenen Eile einerseits und den Sauerländern Funklöchern andererseits, wurde die wohl gesättigte Karawane gleich am Anfang der Rückfahrt auseinander gerissen, was aber der Gelassenheit und der guten Laune der Truppe keinen Abbruch getan hat. Schließlich haben wir uns wieder gefunden und konnten geschmeidig den Rückweg Richtung Velbert antreten.

Auch der zweite Tourabschnitt war wieder streckentechnisch und landschaftlich sehr reizvoll und führte uns am Ende gegen 18.00Uhr nach Velbert. Wer hier Näheres erfahren möchte, wird sicher von Thomas weitere Infos über das Roadbook erhalten können.

In Velbert kehrten wir im Restaurant Da Vinci ein. Der Parkplatz im Innenhof war für uns reserviert, so dass wir nach ein wenig vorwärts, rückwärts, noch ein Stück, alle einen Rastplatz für unsere Fahrzeuge hatten und selbst nun endlich auch wieder unserer heutigen Hauptbeschäftigung nachgehen konnten. Lecker essen und nett miteinander plaudern.

So ging dann gegen 20.00Uhr ein wirklich schöner Tag seinem Ende und entgegen und alle Teilnehmer traten gesättigt von tollen Eindrücken und gutem Essen den Heimweg an.

Für diesen wunderschönen Tag möchten wir uns in erster Linie bei Thomas und Heike für die Organisation bedanken. Wie gesagt…Chapeau. Aber auch allen anderen Teilnehmern ein Danke schön. Hubert und Stefan für das Zusammenhalten der ca. 2.000 PS im Fahrerfeld und allen anderen für die gute Stimmung, gute Gespräche und nicht zuletzt für schöne und vollgetankte 107er.

In dem Sinne… immer wieder gerne.

Andrea & Andreas